Würselen: Fahrgäste bedrohen Taxifahrer – Schreckschusswaffe sichergestellt

Zwei Männer haben gestern Vormittag (28.01.2026) einen Polizeieinsatz ausgelöst. Einer von ihnen leistete später Widerstand gegen die eingesetzten Polizeibeamten.Gegen 10 Uhr alarmierte ein Taxifahrer aufgrund einer Bedrohung die Polizei Aachen. Er schilderte, dass er am Morgen zwei Männer in seinem Taxi befördert habe. Als sie am Zielort in Würselen angekommen seien, habe einer der beiden Männer dem Taxifahrer eine augenscheinliche Schusswaffe gegen das Bein gehalten, ohne ihn verbal zu drohen. Anschließend bezahlten sie die Taxifahrt und gingen davon.Während der Sachverhaltsaufnahme die Polizei Aachen kamen plötzlich die beiden Männer aus dem Taxi zur Einsatzörtlichkeit zurück. Weil einer der beiden augenscheinlich eine Schusswaffe im Hosenbund trug, zogen die beiden Polizisten ihre Dienstwaffe und sprachen den Mann zu Boden. Er folgte den Ansprachen und ließ sich widerstandlos fixieren. Es handelt sich um einen 39-Jährigen aus Würselen.Sein Begleiter, ein 37-Jähriger aus Würselen, blieb trotz Aufforderung nicht stehen, sodass der DEIG (Distanzelektroimpulsgerät) durch die Beamten angedroht und der Mann anschließend zu Boden gebracht wurde. Währenddessen versuchte der 37-Jährige mehrfach vergeblich die Beamten mit Kopfstößen zu treffen und in ihre Richtung zu spucken. Die Polizisten blieben unverletzt.Beiden Männern wurden wegen des Verdachts des Drogen-, bzw. Alkoholkonsums Blutproben entnommen. Die Schusswaffe, bei der es sich um eine Schreckschusswaffe handelt, wurde durch die Polizisten sichergestellt. Nach Sachverhaltsaufnahme wurden die beiden Männer, die beide einen festen Wohnsitz haben, entlassen.Am Mittag meldete sich der Taxifahrer nochmal bei der Polizei. Er sei in Würselen erneut zu einem Aufeinandertreffen mit den beiden Tatverdächtigen gekommen. Dabei hätten sie ihn ein weiteres Mal verbal bedroht.Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Bedrohung, Widerstandes gegen Polizeibeamten und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz aufgenommen.

Quelle: Polizei Aachen

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