Illegales Lager in Flammen – Aufwendiger Feuerwehreinsatz im unwegsamen Gelände an der Rur

Düren

Am frühen Abend des heutigen Tages kam es in Düren zu einem herausfordernden Brandeinsatz in einem schwer zugänglichen Gebiet zwischen der Rurstraße und dem Ufer der Rur. In einem Abschnitt mit dichter Vegetation stand ein illegal errichtetes Lager, mutmaßlich bewohnt von obdachlosen Personen, in Flammen.Die Feuerwehr wurde gegen 18:00 Uhr alarmiert. Aufgrund der unwegsamen Lage konnte die Einsatzstelle nur über den Rurufer-Radweg erreicht werden. Für reguläre Löschfahrzeuge war ein Zugang nicht möglich.Mittels eines geländegängigen Kleinfahrzeugs der Feuerwehr konnten Einsatzmaterialien, darunter eine Tragkraftspritze, zur Brandstelle transportiert werden. Die Wasserversorgung erfolgte direkt aus der Rur. Über eine rund 200 Meter lange Schlauchleitung, verlegt durch schwieriges Terrain, konnten die Flammen schließlich bekämpft werden.Im Einsatz befanden sich Kräfte der Hauptwache Düren, unterstützt durch die ehrenamtlichen Einheiten der Löschgruppe Derichsweiler sowie des Löschzuges Mitte. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die späten Abendstunden an.Zur Brandursache liegen derzeit keine gesicherten Erkenntnisse vor. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.Die Feuerwehr Düren warnt in diesem Zusammenhang eindringlich vor dem Betreten und Bewohnen von Wildnisbereichen – insbesondere in den aktuell heißen und trockenen Sommertagen. Das Entzünden offener Feuerstellen birgt ein hohes Risiko für Vegetationsbrände und erschwert im Ernstfall Rettungs- und Löscharbeiten erheblich.

Quelle: Feuerwehr Düren

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    Am Mittwochnachmittag (29.10.2025) kam es gegen 15:45 Uhr auf der B399 bei Raffelsbrand zu einem Verkehrsunfall, bei dem drei Personen verletzt wurden.

    Hierzu wurde die Freiwillige Feuerwehr Hürtgenwald mit den LöschgruppenHürtgen, Großhau und Freiwillige Feuerwehr Vossenack , der Leiter der Feuerwehr, Rettungsdienst, Notarzt und die Polizei zur Örtlichkeit alarmiert.

    Nach derzeitigem Ermittlungsstand überholte ein 21-jähriger Dürener mit seinem Pkw auf der B399 mehrere Fahrzeuge in Fahrtrichtung Düren. Während des Überholvorgangs näherte sich auf der Gegenfahrbahn ein Pkw mit Anhänger, geführt von einem 26-jährigen Mann aus Stolberg, in Fahrtrichtung Simmerath. Der 21-Jährige beschleunigte, um noch rechtzeitig einscheren zu können. Es kam jedoch zum Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden Gespann.

    Der Pkw des Düreners kam anschließend von der Fahrbahn ab und landete im Straßengraben. Auch das Gespann des Stolbergers fuhr nach der Kollision in den Seitengraben.

    Im Fahrzeug des 21-Jährigen befanden sich zwei Mitfahrerinnen im Alter von 38 und 43 Jahren, beide aus Düren. Der Fahrer sowie die 38-Jährige wurden leicht verletzt, die 43-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde mit dem ChristophEuropa1ineineKlinikgeflogen. Die beiden anderen Insassen wurden mit Rettungswagen zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht. Der Fahrer des entgegenkommenden Gespanns blieb unverletzt.

    Durch die Feuerwehr wurde der Brandschutz an der Einsatzstelle sichergestellt, der Rettungsdienst bei der Patientenversorgung unterstützt, auslaufende Betriebsmittel abgestreut und aufgenommen und die Einsatzstelle zusammen mit der Polizei abgesichert.

    Im weiteren Verlauf wurde die die Polizei durch das Ausleuchten der Einsatzstelle bei der Unfallaufnahme unterstützt.

    Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 31.000 Euro geschätzt.

    Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen musste die B399 im Bereich der Einsatzstelle komplett gesperrt werden.

    Quelle: Polizei Düren, BOS-Einsatzreporter

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