Baesweiler
Am Sonntag den 13.07.25 wurde die Feuerwehr Baesweiler gegen 13:30 Uhr zu einem gemeldeten Feuer 2 zur Parkstraße alarmiert. Bereits auf Anfahrt war eine starke schwarze Rauchwolke sichtbar. Nach ersten Erkenntnissen ist es in einem Anbau eines Einfamilienhauses zu einem Brandereignis gekommen. Der Sohn der Bewohner entdeckte den Brand, lief aus dem Gebäude rief um Hilfe.Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte gab es eine Durchzündung und das Griff auf die erste Etage sowie das Dachgeschoss über. Sofort wurde das Alarmstichwort erhöht und Vollalarm für die Feuerwehr Baesweiler rausgegeben. Zusätzlich wurde die Drehleiter der Feuerwehr Alsdorf, der Gerätewagen Atemschutz der StädteRegion Aachen, der in Würselen stationiert ist, der THW Baufachberater sowie der Kreisbrandmeister T.Sprank zur Einsatzstelle entsandt. Mehrere Gasflaschen die sich im Gebäude befanden, sind explodiert. Eine flog so weit das sie auf einem Dach des übernächsten Gebäude einschlug.Mit mehrere Strahlrohren wurde ein massiver Löschangriff unter Atemschutz von mehreren Seiten eingeleitet. Zwei Drehleiter wurden in Stellung gebracht und ein Löschangriff von oben vorgenommen. Um ein Übergreifen auf das benachbarte Gebäude zu verhindern wurde eine Riegelstellung vorgenommen. Da ein betreten des Gebäudes aufgrund der Statik nicht möglich gewesen ist und es einige Glutnester gab, wurden über beide Drehleitern und einem Trupp vom Balkon, des Nachbargebäude ein Schaumangriff vorgenommen um ein wiederentzünden zu verhindern. Trotz eines leichten Schadens am Dach des Nachbargebäude, konnte durch das schnelle und gezielte Eingreifen der Einsatzkräfte ein Übergreifen verhindert werden. Zur Betreuung der Betroffenen war die Notfallseelsorge vor Ort.Durch die Energieversorger wurden ganze Straßenzüge um den Bereich stromlos geschalten. Nach Begutachtung des Baufachberaters des THW wurde festgestellt das die Giebelwand in Schräglage geraten ist. Um ein Umstürzen auf das benachbarte Gebäude zu verhindern, forderte er den Telelader des THW OV Eschweiler und die Bergungsgruppe vom THW OV Herzogenrath an. Diese übernahmen das abtragen der Giebelwand. Insgesamt wurden 3 Personen verletzt. Zwei wurden in ein Krankenhaus transportiert. Der Dritte, ein Feuerwehrmann, wollte selbstständig einen Arzt aufsuchen. Das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar. Insgesamt waren 100 Feuerwehrangehörige im Einsatz.
Quelle: BOS-Einsatzreporter
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